Sportstättenbelegung

Das Sportstättenbelegungskonzept / Hallenbelegungskonzept gibt es in der Praxis nicht. Im Prinzip existieren genauso viele Konzepte wie es Kommunen gibt. Die kommunale Sportstättenvergabe lässt sich als "lokalspezifisches und historisch gewachsenes Konstrukt" bezeichnen - aufgrund des Mangels transparenter Vergabekriterien meist nur bedingt zielgerichtet. Für den Entwurf einer lokalen Konzeption zur Sportstättenbelegung sprechen daher insbesondere folgende Gründe:

  • Abbau des Konfliktpotentials zwischen den Sportstättennutzern, insbesondere den Sportvereinen, bei der jährlichen Vergabe der Zeiten durch die Erarbeitung transparenter Vergabekriterien
  • Optimale Auslastung der Gymnastik-, Turn- und Sporthallen durch die Definition allgemein anerkannter Auslastungsstandards sowie deren Kontrolle. Mit einer effektiveren Nutzung der vorhandenen Kapazität ergeben sich neue Handlungsspielräume und teilweise lassen sich kostspielige Neubaumaßnahmen zunächst zurückstellen.
  • Politische Steuerung im Sinne der kommunalen Sportförderung durch eine strukturierte und konzeptionelle Unterstützung von Zielgruppen bzw. zielgruppenspezifischen Angeboten.
  • Insbesondere bei der Einführung von Nutzungsgebühren sollte eine übergeordnete Konzeption erarbeitet werden, die ein Leitbild darstellt und die Ressourcen zielgerichtet lenkt.


Unter unserer Anleitung und Moderation erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam innerhalb eines Workshops eine auf Ihre Kommune zugeschnittene Konzeption zur Sportstättenbelegung durch die Klärung essentieller Fragen wie z.B.

  • Welche Ziele verbinden wir mit der Hallenbelegungskonzeption?
  • Nach welchen Vergabekriterien sollen künftig die Gymnastik-, Turn- und Sporthallen den Vereinen und anderen Nutzern zugeteilt werden?
  • Wer ist für die Vergabe der Sportstättenzeiten zuständig?
  • Welche Auslastungsstandards legen wir an und wer kontrolliert dieses Commitment?