|
Zentrales Charakteristikum bei unseren Planungen im
Vergleich zu herkömmlichen Planungsprozessen ist
der aktive und frühzeitige Einbezug verschiedener
Gruppen in den Planungs- und Entscheidungsprozess. Dies
ist ein wesentlicher Erfolgsschlüssel, der nicht
nur Planungsfehler verhindert, sondern auch Konfliktpotentiale
bereits während der Planung entschärft und
Konsenslösungen ermöglicht.
Darüber hinaus entstehen durch eine bewusst herbeigeführte
heterogene Meinungs- und Interessensvielfalt bedarfs-
und zielgruppengerechte Planungsentwürfe, mit denen
sich die lokale Bevölkerung identifiziert.
Dieses von uns entwickelte Verfahren ist heute deutschlandweit
unter dem Namen "Modell der Kooperativen Planung"
bekannt. In mehr als 15 Projekten hat es sich bewährt
und erhält bei Evaluationsstudien immer eine sehr
positive Resonanz von Seiten der beteiligten Akteure
aus der Politik, der Stadtverwaltung, dem organisierten
Sport und sonstiger Organisationen wie z.B. Schulen
etc.
Hauptcharakteristikum der Kooperativen Planung ist
eine mehrköpfige lokale Planungsgruppe, die die
Aufgabe erhält, einen Maßnahmenkatalog bzw.
Handlungsempfehlungen im Sport zu entwickeln. Das Verfahren
der Kooperativen Planung wird dabei immer auf die Rahmenbedingungen
des Auftraggebers angepasst und eignet sich sowohl für
die Planung von Sport- und Bewegungsräumen als auch kommunale Gesamtplanungen (Sportentwicklungsplanung)
gleichermaßen.
In der Verbindung des lokalen Expertenwissens durch
die Mitglieder, der detaillierten Bestandsaufnahme im
Vorfeld und dem Expertenwissen durch das IKPS bildet
sich in der Planungsgruppe eine äußerst hohe
Problemlösungsfähigkeit, die dazu führt,
dass in sich schlüssige und tragfähige Gesamtkonzepte
entworfen werden.
|