Entwicklung von Betreibermodellen und nachhaltigen Nutzungskonzepten (Sportstättenmanagement)

Eindrucksvoll ist der Wandel des Sports in den letzten Jahrzehnten durch eine Vielzahl empirischer Sportverhaltensstudien belegt worden. Eine wesentliche Erkenntnis dieser Studien ist die, dass immer mehr Menschen außerhalb der traditionellen Sportanbieter sportlich aktiv sind.

Dies hat Konsequenzen für die kommunale Sportentwicklungsplanung, insbesondere bei der Bereitstellung von Sport- und Bewegungsräumen. Nicht zuletzt durch die immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen der Gemeinden und Städte müssen Überlegungen angestellt werden, welchen Bedarf an Sportstätten es überhaupt gibt, wie verschiedene Sportpraxen wie Freizeit- und Wettkampfsport auf zukunftsorientierten Sportstätten sinnvoll miteinander kombiniert werden können (z.B. Familienfreundlicher Sportplatz) und wie künftig solche Anlagen sinnvoll betrieben und genutzt werden können.

Vor diesem Hintergrund wird zunächst ein Gesamtkonzept für eine Sportanlage (Sportstättenplanung) entwickelt, bei der bereits alle relevanten Träger und Betreiber vertreten sind. Erst wenn die Bedarfe ermittelt und ein gemeinsames Gesamtkonzept entworfen wurde, sollte das Betriebskonzept zur Sprache kommen. Ergänzt werden kann dies mit Marktstudien, Konkurrenzanalysen und Potenzialanalysen. Dabei geht es um die Frage, ob neben der Kommune als Trägerin und Betreiberin von Sportanlagen weitere Partner zur Verfügung stehen. Dies können Sportvereine, gewerbliche Anbieter wie Fitness-Studios oder andere Institutionen sein, die gemeinsam für den Betrieb einer Sportanlage zuständig sind. Denkbar sind auch weitere Betreiberformen, etwa der Sportverein als Eigentümer und alleiniger Betreiber einer Gesamtanlage oder Teilen davon (z.B. Gesundheitsstudio, Sportvereinszentrum etc.).

Das ikps begleitet Sie bei der Erstellung von Raum- und Nutzungskonzepten sowie bei der Erstellung von Betreibermodellen.