Bewegungsfreundlicher Schulhof

Die meisten Schulhöfe sind eben, monoton und asphaltiert. Räume werden oft als "heimliche Erzieher" bezeichnet. Wenn wundert es also, dass Pädagogen einen zunehmenden Bewegungsmangel und eine ständig wachsende Aggression bei ihren Schülern feststellen.

Die Umgestaltung von den oben skizzierten Pausenhöfen in bewegungsfreundliche Schulhöfe ist aus entwicklungspsychologischer, medizinischer und sozialer Perspektive längst keine freiwillige Aufgabe mehr, sondern ein Muss - denn wir stehen in der Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen. Aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer wirkt sich ein bewegungsfreundlicher Pausenhof positiv aus: Höhere Aufmerksamkeit, geringere Aggressivität und ein freundschaftliches Miteinander werden oft als Folgen von Umgestaltungen genannt.

Ziel der Umgestaltung ist oft, dass verschiedene Alters- und Interessengruppen mit unterschiedlichen Bewegungsarrangements auch verschiedene Möglichkeiten zur Betätigung erhalten. Geschehen kann dies, indem man größere Aktionsflächen mit kleinräumigen Spiel-, Ruhe- oder Bewegungsbereichen verknüpft. Durch Geländemodellierung und Bepflanzung oder durch künstlerische Modelle soll so ein abwechslungsreiches Gebiet entstehen, welches auch optisch zum Wohlbefinden beiträgt. Pädagogische, pragmatische und gerade finanzielle Gründe sprechen dafür, mit bescheidenen Finanzierungsmöglichkeiten attraktive Bewegungsräume mit hohem Aufforderungscharakter entstehen zu lassen. Besonders unter dem Aspekt der Ganzesbetreuung und Ganztagesschule sind attraktive Bewegungsräume zur aktiven Erholung von größter Bedeutung.

Das ikps begleitet Sie bei der Erstellung einer Konzeption für Ihren Schulhof. Gemeinsam mit Ihnen legen wir das Vorgehen fest und stehen für eine Vorstellung des Vorgehens in den schulischen oder kommunalen Gremien zur Verfügung.