Weiterbegleitung der Sportentwicklung

Wir kennen es alle: Die relevanten Daten für eine Planung wurden sorgfältig gesammelt und aufbereitet, zukünftige Entwicklungen prognostiziert sowie Problemfelder eruiert – und auf der Basis dieser Arbeiten nachhaltige Empfehlungen erarbeitet. Die Empfehlungen stehen in einem mehrseitigen Abschlussbericht. Und dieser? Er liegt nun in der Schublade einer Amtsstube...

Die Umsetzungsbegleitung einer Sportentwicklungsplanung durch das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) beginnt bereits noch in der eigentlichen Planungsphase. Aus langjähriger Erfahrung integrieren wir folgende Bausteine in den Planungsprozess:

  • Erstens werden die erarbeiteten Maßnahmen gemeinsam mit den lokalen Akteuren des Sports hierarchisiert. Weniger ist oft mehr – zu viele Maßnahmen parallel umsetzen zu wollen, ist aus verschiedenen Gründen nicht nur unrealistisch, sondern führt auch zu einer gewissen Demotivation. Durch die Hierarchisierung können die Maßnahmen und Empfehlungen zu übersichtlichen Kategorien (wichtig – unwichtig; kostenintensiv – kostenneutral) geclustert werden.
  • Zweitens werden sogenannte „Starterprojekte" mit den Beteiligten definiert, so dass eine zügige und motivierende Initialzündung erreicht wird. Darüber hinaus wird gemeinsam festgelegt, welche Organisation für die Umsetzung verantwortlich ist. Gerade die enge Verzahnung der Planungs- und Umsetzungsphase ist ein Garant dafür, den aufgenommenen Schwung mitzunehmen.
  • Drittens ist eine latente Verankerung der Planungsumsetzung durch das von uns praktizierte Verfahren der Kooperativen Planung gegeben. Durch die Beteiligung von Verwaltung, Kommunalpolitik und sonstigen Interessensvertretern von Sport und Bewegung (z.B. Sportvereinen, Schulen etc.) wird nicht nur eine hohe Identifikation mit den erarbeiteten Maßnahmen erzielt, sondern eben auch eine hohe Umsetzungsbereitschaft. Des Weiteren bleibt die interdisziplinär zusammengesetzte Projektgruppe als Kontrollgremium für den Umsetzungsprozess erhalten. Diese Bausteine haben sich in der Praxis bestens bewährt.


Mit der Regelung „wer für welche Maßnahmen" Verantwortung zeichnet, ist zwar eine Hilfestellung erreicht, aber in der konkreten Praxis bedeutet dies, dass die Umsetzung der Maßnahmen und Empfehlungen parallel zu den originären Alltagsaufgaben zu erfolgen hat. Dies mindert zumindest die Geschwindigkeit der Umsetzung...

Wo bekomme ich Informationen zum Thema Sportförderung? Worin liegen die Vor- und Nachteile einer Kalthalle und wer baut solche Anlagen? Für derartige und noch mehr Fragen stehen wir Ihnen weiterhin als kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner mit unserer nunmehr über zwanzigjährigen Sport- und Politikerfahrung zur Verfügung – und zwar kostenlos.

Wenn sich ein Mitarbeiter der Verwaltung in komplexe Sachverhalte einarbeiten oder gar eine halbe Stelle für die Umsetzung geschaffen werden muss, bindet das nicht nur Personal, sondern stellt auch einen Kostenfaktor dar. Für eine aufwendigere Umsetzungsbegleitung ist es für viele Kommunen – insbesondere für Kommunen kleinerer und mittlerer Größe und Kommunen, die kein eigenständiges Sportamt haben - durchaus sinnvoll, uns als Umsetzungsbegleiter punktuell zu verpflichten. Das ikps übernimmt dann vorab festgelegte Aufgaben z.B. die Vor- und Nachbereitung sowie die Moderation einer Sitzung bzw. eines Workshops zur Schaffung eines bewegungsfreundlichen Schulhofes oder die Krisenintervention bei Vereinsstreitigkeiten hinsichtlich der Umsetzung der neuen Hallenbelegung. Damit entlasten wir die Verwaltung und helfen Ihnen als externe und neutrale Begleiter die wichtigsten Punkte Ihrer Sportentwicklungsplanung abzuarbeiten. Hierbei kalkulieren wir unseren Arbeitsaufwand bereits im Vorfeld nach transparenten und moderaten Tagessätzen, so dass für die Kommune eine Kosten- und Planungssicherheit gegeben ist.