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Sportplätze sind in aller Regel nach den Bedürfnissen
des Wettkampfsportes, also monofunktional geplant und
errichtet worden. Freizeitsportliche, soziale und ökologische
Aspekte wurden meist vernachlässigt.
Anders als in der Vergangenheit werden im Projekt "Der
Familienfreundliche Sportplatz" die qualitativen
Aspekte betont: Aussattung der einzelnen Anlagen, ihre
Nutzung und Wirkung. Es geht um individuelle Planung
vor Ort, die unabhängig von allgemein gültigen,
quantitativen Richtwerten durchgeführt wird. Die
an lokale Bedürfnisse orientierte Umgestaltung
vorhandener Sportplätze strebt an, ohne zusätzlichen
Raumbedarf auszukommen mit dem Ziel, vielfältig
nutzbare und attraktive Spiel-, Sport- und Bewegungsräume
für Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlichen
Interessen zu entwickeln.
Nicht die grundsätzliche Neugestaltung von Sportplätzen
steht im Vordergrund, sondern die bedarfsorientierte
Anpassung bestehender Anlagen, also eine qualitative
Erweiterung der bestehenden Sportplätze für
den Freizeitsport.
Folgende Handlungsleitlinien werden bei der Umgestaltung
der Sportanlagen beachtet:
- Vielfältigkeit
- Ökologische Gestaltung
- Vernetzung und Erreichbarkeit
- Veränderbarkeit
- Einfachheit
- Offenheit
- Erlebnis- und Aufforderungscharakter
- Generationsübergreifend
Das ikps begleitet Sie bei der Bedarfsermittlung und Konzepterstellung. |