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Die Radrennbahn im Wohngebiet "Herzogenried" stellt
einen formell ausgewiesenen Sportraum dar, der seit Jahren
weitgehend brach liegt. Als Sondersportstätte - ausschließlich
nach funktionellen Gesichtspunkten geplant und an den normierten
Sportstättendesigns des Wettkampfsports orientiert, kann
sie den Ansprüchen und Bedürfnissen der sporttreibenden
Wohnbevölkerung kaum gerecht werden.
Diese weitestgehend brachliegende Sportfläche könnte
wieder reaktiviert werden und damit eine durchaus wichtige
Sozial- und Bewegungsfunktion im Stadtbezirk Herzogenried
übernehmen.
Das in einer kooperativen Planung entwickelte Areal ist so
konzipiert, dass es einem breitgefächerten Spektrumder
ansässigen Wohnbevölkerung nicht nur sportliche,
sondern auch spielerische, regenerative und kommunikative
Nutzungsmöglichkeiten bietet. Somit sind aus sportsoziologischer
und pädagogischer Perspektive die planerischen Voraussetzungen
gegeben, dass sich diese neu konzipierte Anlage für die
Bevölkerung vor Ort zu einer altersübergreifenden
Begegnungsstätte entwickeln kann, die Sport, Spiel und
Bewegung für alle Gesellschaftsteile bereithält.
Das oft postulierte Ziel einer zukunftsorientierten Sportstättenplanung,
vielfältig nutzbare, attraktive und am lokalen Sportbedarf
orientierte Bewegungsräume für Menschen unterschiedlicher
Interessen und jeden Alters zu schaffen, ist demnach erfüllt.
(Auszug aus dem Abschlussbericht)
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