|
Das gesamte Projekt gliederte sich in zwei Phasen.
Phase I diente der Bestandsaufnahme der vorhandnenen Sport-
und Bewegungsräume sowie der Angebote der diversen Sportanbieter.
Ergänzt wurden diese Arbeiten durch die Ermittlung des
tatsächlichen Sportverhaltens der Bevölkerung durch
eine repräsentative schriftliche Befragung. Im Rahmen
einer studentischen Abschlussarbeit wurden Teile des Bisp-Leitfadens
berechnet.
Mit Phase II lässt sich der eigentliche Planungsprozess
umschreiben, da hier in einem kooperativen Vorgehen Vetreter
aus Politik, Verwaltung, sozialer Gruppen und organisiertem
Sport gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung
des Sports in Tuttlingen erarbeiteten.
Der Abschlussbericht mit den Handlungsempfehlungen wurde
am 21.10.2002 vom Gemeinderat der Stadt Tuttlingen einstimmig
angenommen.
Diese lokalen Experten beschäftigten sich in ihrer Arbeit
mit Fragen der Infra-, Angebots- und Organisationsstruktur.
Im Folgenden werden einige Punkte aufgezählt, mit denen
sich die Planungsgruppe u.a. näher beschäftigte:
Infastruktur:
- Spiel- und Bolzplätze für Kinder und
Jugendliche
- Trendsportanlagen (Streetball,
Skateanlagen)
- Öffnung und Umgestaltung von Schulhöfen
(bewegungsfreundlicher Pausenhof)
- Sanierung
/ Umbau / Neubau von Sporthallen
- Bewegungs- und Begegnungszentren
- Qualitative Ergänzung vorhandener
Sportanlagen
- Inline-Speed-Anlage
Organisationsstruktur:
- Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit
- Vereinskooperationen
- Stadtverband für Sport
- Sportstättenbelegungskonzept
- Sportförderrichtlinien
Angebotsstruktur:
- Bewegungsförderung im Kindergarten
- Kindersportschule
- Gesundheits- und Freizeitsport
- Trendsportangebote
Auftragnehmer: Universität Stuttgart, Institut für
Sportwissenschaft
Projektleitung: Dr. Jörg Wetterich
Projektmitarbeiter: Stefan Eckl, Tilmann Hepp
|