Die TSG Seckenheim mit 14 Abteilungen und rund 2.500 Mitgliedern möchte sich weiter professionalisieren und zukunftsfähig aufstellen. Hierzu sollen in einer Zukunftswerkstatt erste Überlegungen und Gedanken erarbeitet werden. Vor allem Fragen der Mitarbeit im Verein, die Verbindung von Sport und Kultur und die Vernetzung mit anderen Vereinen im Stadtteil sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

Im Vogelsbergkreis werden schon seit längerem Überlegungen für einen kreisweiten Sportentwicklungsplan angestellt. Vor dem Hintergrund einer stark ländlich geprägten Region mit entsprechender Kleinteiligkeit (10 Städte und 9 Gemeinden mit insgesamt ca. 107.000 Einwohnern), einer demographischen Entwicklung mit dem Hauptmerkmal eines zunehmenden Durchschnittsalters der Bevölkerung, eines veränderten Sportverständnisses und neuer Herausforderungen für die Sportvereine im Ehrenamt und bei den Sportangeboten soll ein Konzept entwickelt werden, welches die Perspektiven für den Sport in den kommenden Jahren aufzeigt.

Für die Heimstättensiedlung in Darmstadt sollen gemeinsam mit den Sportvereinen und anderen Einrichtungen Überlegungen und Ziele zur Sport- und Vereinsentwicklung im Stadtteil angestellt werden. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Vereinsentwicklung sind Stärken und Schwächen der Sportvereine zu ermitteln und mögliche Formen der Kooperation und Zusammenarbeit zu entwickeln.

Für die Gemeinde Augustdorf soll der Bedarf an Sportplätzen (Schwerpunkt: Sportvereine, Schule) ermittelt werden, um darauf aufbauend eine Abschätzung vornehmen zu können, wie viele Sportplätze zukünftig in Augustdorf benötigt werden. Zudem soll im Rahmen der Analyse thematisiert werden, welcher Sportplatzbelag (Kunstrasen oder Naturrasen) zielführend ist und ob es ggfs. Möglichkeiten einer gemeinsamen Sportanlagennutzung durch die Sportvereine gibt.

Nach Beendigung der Sportentwicklungsplanung für Schiffweiler soll eine der Empfehlungen umgesetzt werden. Es soll ein maßstabsgerechtes Flächenlayout für einen „Sportpark Mühlbachstadion“ erarbeitet werden, der die Bedarfe der Fußballvereine und der Schiffweiler Bürgerinnen und Bürger abdeckt.

Die Gemeinde Rieseby hat das ikps mit der Erstellung einer Sportstättenentwicklungsplanung beauftragt. Da das Einzugsgebiet für Sport und Bewegung in Rieseby deutlich über die Ortsgrenzen hinweg reicht, sollen auch die Möglichkeiten in den Umlandgemeinden in die Überlegungen vor Ort einbezogen werden.

Die Stadt Sinsheim stellt Überlegungen an, die Versorgung der Stadt mit Hallen und Räumen sowie mit Sportaußenanlagen nachhaltig weiter zu entwickeln. Es soll geprüft werden, welchen Bedarf an Turn- und Sporthallen und anderen gedeckten Räumen (z.B. Gymnastikräume) sowie an Sportaußenanlagen die Schulen und die Sportvereine derzeit und prognostisch haben und welche Konsequenzen dies für die Sportstättenversorgung hat.