Die Stadt Mannheim plant, das stadteigene, wenig genutzte Sportgelände am Speckweg neu zu konzipieren und zu gestalten. Dazu soll in einem kooperativen Verfahren ein Gesamtgestaltungsplan erstellt werden, der neben dem Vereinssport auch Möglichkeiten für den nicht im Vereinssport organisierten Freizeitsport bereithält.

Ausgangspunkt des kommunalen Sportstättenkonzepts Freiberg a.N. war die Überlegung, den heutigen Standort des TuS 1899 Freiberg zu verlegen, um sowohl den Vereinssport als auch den Freizeitsport in Freiberg a.N. nachhaltig weiterzuentwickeln.

Um die Mannheimer Sportvereine fit für die Zukunft zu machen und sie bei ihren Vereinsentwicklungsprozessen zu unterstützen, bot der Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim interessierten Vereinen an, im Rahmen der städtischen Projektförderung Zukunftswerkstätten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) durchzuführen. Von den Vereinen, die sich mit aussagekräftigen Bewerbungen für dieses Projekt beworben hatten, wurden fünf Vereine für die Durchführung ausgewählt.

Die Kreisstadt Eschwege hat das ikps mit der Analyse des Bedarfs an Sportaußenanlagen beauftragt. Ziel der Untersuchung ist es, die möglichen Auswirkungen eines zusätzlichen Kunststoffrasenspielfeldes auf die Sportplatzsituation in Eschwege aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Analyse und die weiteren Schritte werden anschließend gemeinsam mit den Sportvereinen, der Politik und der Verwaltung diskutiert.

In der Stadt Vaihingen an der Enz werden Überlegungen zu Neubau einer Sporthalle angestellt. Vor allem vor dem Hintergrund des Bedarfs der Schulen soll geprüft werden, (1) welcher Bedarf nach Turn- und Sporthallen derzeit vorhanden ist und (2) welcher Bedarf sich zukünftig auch unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung und der Schulentwicklung ergeben werden.

Die Stadt Frankfurt hat 2010/2011 unter intersektoraler Beteiligung von Institutionen und der Bevölkerung eine Integrierte Sportentwicklungsplanung (SEP) durchgeführt, bei der zum einen umfangreiche empirische Grundlagen zum Bestand und Bedarf an Sporträumen und Sportangeboten erarbeitet und zum anderen im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses differenzierte Ziele und Handlungsempfehlungen festgelegt wurden. Diese Arbeit wird jetzt für die Stadtteile Bockenheim und Ginnheim fortgesetzt.

Im Vogelsbergkreis werden schon seit längerem Überlegungen für einen kreisweiten Sportentwicklungsplan angestellt. Vor dem Hintergrund einer stark ländlich geprägten Region mit entsprechender Kleinteiligkeit (10 Städte und 9 Gemeinden mit insgesamt ca. 107.000 Einwohnern), einer demographischen Entwicklung mit dem Hauptmerkmal eines zunehmenden Durchschnittsalters der Bevölkerung, eines veränderten Sportverständnisses und neuer Herausforderungen für die Sportvereine im Ehrenamt und bei den Sportangeboten soll ein Konzept entwickelt werden, welches die Perspektiven für den Sport in den kommenden Jahren aufzeigt.