Für die Stadt Viersen soll ein Rahmenplan „Bewegtes Viersen“ mit den Schwerpunkten Landschaftsarchitektur und Sportentwicklungsplanung erstellt werden. Dabei werden verschiedene Aspekte der Sport-, Bewegungsraum- und Freiraumentwicklung angesprochen, u.a. die Verbesserung der Freizeit- und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, die Attraktivierung des Quartiers auch unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsprävention sowie die Steigerung der Attraktivität der Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport.

Für die Grundschule Nauheim soll ein Konzept entwickelt werden, um den Hol- und Bringverkehr durch die Eltern verträglicher zu gestalten und zu reduzieren. Unter anderem soll ein geeigneter Standort für einen Eltern-Taxi-Platz gefunden und die Eltern für die Problematik sensibilisiert werden.

Um die Mannheimer Sportvereine fit für die Zukunft zu machen und sie bei ihren Vereinsentwicklungsprozessen zu unterstützen, bot der Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim interessierten Vereinen an, im Rahmen der städtischen Projektförderung Zukunftswerkstätten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) durchzuführen. Von den Vereinen, die sich mit aussagekräftigen Bewerbungen für dieses Projekt beworben hatten, wurden fünf Vereine für die Durchführung ausgewählt.

Die Stadt Mannheim plant, das stadteigene, wenig genutzte Sportgelände am Speckweg neu zu konzipieren und zu gestalten. Dazu soll in einem kooperativen Verfahren ein Gesamtgestaltungsplan erstellt werden, der neben dem Vereinssport auch Möglichkeiten für den nicht im Vereinssport organisierten Freizeitsport bereithält.

In der Stadt Vaihingen an der Enz werden Überlegungen zu Neubau einer Sporthalle angestellt. Vor allem vor dem Hintergrund des Bedarfs der Schulen soll geprüft werden, (1) welcher Bedarf nach Turn- und Sporthallen derzeit vorhanden ist und (2) welcher Bedarf sich zukünftig auch unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung und der Schulentwicklung ergeben werden.

Ausgangspunkt des kommunalen Sportstättenkonzepts Freiberg a.N. war die Überlegung, den heutigen Standort des TuS 1899 Freiberg zu verlegen, um sowohl den Vereinssport als auch den Freizeitsport in Freiberg a.N. nachhaltig weiterzuentwickeln.

Im Vogelsbergkreis werden schon seit längerem Überlegungen für einen kreisweiten Sportentwicklungsplan angestellt. Vor dem Hintergrund einer stark ländlich geprägten Region mit entsprechender Kleinteiligkeit (10 Städte und 9 Gemeinden mit insgesamt ca. 107.000 Einwohnern), einer demographischen Entwicklung mit dem Hauptmerkmal eines zunehmenden Durchschnittsalters der Bevölkerung, eines veränderten Sportverständnisses und neuer Herausforderungen für die Sportvereine im Ehrenamt und bei den Sportangeboten soll ein Konzept entwickelt werden, welches die Perspektiven für den Sport in den kommenden Jahren aufzeigt.

Die Kreisstadt Eschwege hat das ikps mit der Analyse des Bedarfs an Sportaußenanlagen beauftragt. Ziel der Untersuchung ist es, die möglichen Auswirkungen eines zusätzlichen Kunststoffrasenspielfeldes auf die Sportplatzsituation in Eschwege aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Analyse und die weiteren Schritte werden anschließend gemeinsam mit den Sportvereinen, der Politik und der Verwaltung diskutiert.

Für die Gemeinde Augustdorf soll der Bedarf an Sportplätzen (Schwerpunkt: Sportvereine, Schule) ermittelt werden, um darauf aufbauend eine Abschätzung vornehmen zu können, wie viele Sportplätze zukünftig in Augustdorf benötigt werden. Zudem soll im Rahmen der Analyse thematisiert werden, welcher Sportplatzbelag (Kunstrasen oder Naturrasen) zielführend ist und ob es ggfs. Möglichkeiten einer gemeinsamen Sportanlagennutzung durch die Sportvereine gibt.

Die Stadt Frankfurt hat 2010/2011 unter intersektoraler Beteiligung von Institutionen und der Bevölkerung eine Integrierte Sportentwicklungsplanung (SEP) durchgeführt, bei der zum einen umfangreiche empirische Grundlagen zum Bestand und Bedarf an Sporträumen und Sportangeboten erarbeitet und zum anderen im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses differenzierte Ziele und Handlungsempfehlungen festgelegt wurden. Diese Arbeit wird jetzt für die Stadtteile Bockenheim und Ginnheim fortgesetzt.

Die Gemeinde Rieseby hat das ikps mit der Erstellung einer Sportstättenentwicklungsplanung beauftragt. Da das Einzugsgebiet für Sport und Bewegung in Rieseby deutlich über die Ortsgrenzen hinweg reicht, sollen auch die Möglichkeiten in den Umlandgemeinden in die Überlegungen vor Ort einbezogen werden.