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Die Stadt Meschede hat im Jahr 2015 eigenständig eine Sportentwicklungsplanung erstellt. Schwerpunktmäßig wurde ein Sportstättenatlas erstellt. Das Sportstättenkonzept soll nun fortgeschrieben werden und neben den gedeckten und ungedeckten Sportanlagen, auch die Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum in den Fokus nehmen. Auf der Basis des aktuellen und prognostischen Bedarfs an Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport sollen in einem kooperativen Planungsprozess mögliche Konsequenzen für die Weiterentwicklung der Sportanlagenstruktur aufgezeigt, zukunftsorientierte Nutzungsmöglichkeiten sowie die Belange des Freizeitsports diskutiert werden.

In Sinsheim wurde im Jahr 2018 eine Sportentwicklungsplanung durchgeführt. Die Bedarfsberechnung der Hallen und Räume für die Sportvereine ergab eine sehr angespannte Hallensituation, insbesondere in der Kernstadt. Eine Empfehlung der Planungsgruppe war es, die Hallensituation neben baulichen Maßnahmen, durch organisatorische Maßnahmen, zu verbessern.

Die Stadt Gifhorn möchte in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Gifhorn und dem Kreissportbund Gifhorn ein Sportstättenkonzept erstellen lassen. Dabei sollen die Bedarfe für Sport und Bewegung unterschiedlicher Nutzergruppen wie Kita, Schule, Verein und sonstigen Sportgruppen sowie gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Einführung der Ganztagsschule und Individualisierungstendenzen im Breitensport berücksichtigt werden. Ziel ist eine objektive, nachhaltige und integrative Analyse des aktuellen und zukünftigen Bedarfs an Sportanlagen in der Gesamtstadt sowie in den Ortsteilen.

In Freiberg am Neckar wurde im Jahr 2018 ein kommunales Sportstättenkonzept erstellt. Eine Empfehlung der Planungsgruppe war die Formulierung transparenter Hallenvergabekriterien. Auf Grundlage des Sportstättenkonzeptes erstellt das ikps in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung einen ersten Vorschlag für Hallenbelegungskriterien, die in einem Workshop mit den Sportvereinen finalisiert werden.

Für die Großgemeinde Malente (ca. 11.500 Einwohner) soll in Fortführung des integrierten Gemeindeentwicklungskonzeptes das Themenfeld „Bewegung und Sport“ näher betrachtet werden. Ziel ist es, Leitziele und ein Handlungskonzept mit priorisierten Empfehlungen und Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für Sport und Bewegung mit einem Planungshorizont von ca. 12 bis 15 Jahren zu entwickeln.

Die Stadt Frankfurt hat 2010/2011 eine Integrierte Sportentwicklungsplanung durchgeführt. Auf der Grundlage umfassender Bestands- und Bedarfsanalysen wurden im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses Ziele und Handlungsempfehlungen – überwiegend aus gesamtstädtischer Perspektive – festgelegt. Bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen ist aufgrund der Komplexität der Stadt bei vielen Fragen eine teilräumliche Betrachtungsweise unverzichtbar. Daher wurde in den letzten Jahren bereits in den Stadtteilen Fechenheim, Niederrad, Bockenheim und Ginnheim Detailstudien auf Stadtteilebene durchgeführt. Diese werden nun für den Stadtteil Nordend fortgesetzt.

Für die Stadt Dietzenbach wird in den kommenden Monaten ein kommunales Sportentwicklungskonzept erarbeitet. Die Auswahl der wissenschaftlichen Unterstützung fiel dabei auf das ikps. Neben Bestandsaufnahmen und Bedarfsberechnungen zum Sportanlagenbedarf sieht das Planungskonzept auch eine Bevölkerungsbefragung vor. Aufgrund von Stadtteilen mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund umfasst die Studie zudem Begehungen und Interviews zum Sportverhalten und zu möglichen Verbesserungen vor Ort.

Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat am 4. April 2019 das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) mit der Erstellung der kommunalen Sportentwicklungsplanung beauftragt. Auf der Basis wissenschaftlicher Erhebungen werden die Bedarfe der unterschiedlichen Akteure von Sport und Bewegung eruiert und im Rahmen einer Kooperativen Planungsphase in ein kommunales Gesamtkonzept unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Stadtentwicklung überführt.

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