Für die Gemeinde St. Peter Ording erarbeitet das ikps eine Sportstättenentwicklungsplanung. Die Gemeinde hat neue Wohngebiete in Erschließung, die den Zuzug fördern und damit auch die Ansiedlung junger Familien. Konkrete Investitionswünsche liegen von verschiedenen Akteuren vor (u.a. Vereine / Jugend / Bildung). Dominierende Aufgabe ist es, Lösungen zu finden, um einerseits u.a. die Nachfrage z.B. nach zeitgemäßen Bewegungs- und Sportangeboten für Kinder- und Jugendliche zu bedienen, die sportliche Infrastruktur der Bildungseinrichtungen zu berücksichtigen und andererseits aber die Vielzahl vorhandener Liegenschaften und Angeboten in einem für die Kommune finanzierbaren, wirtschaftlichen Maße zu organisieren. In der Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage wird die Frage gestellt werden, ob überall gleichermaßen investiert oder sogar neu gebaut werden muss, oder ob nicht auch Vorhandenes umgenutzt, abgebaut oder hinsichtlich möglicher Synergien betrachtet werden kann. Der Tourismus ist in St. Peter-Ording der wichtigste Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung. Hier dürfen mögliche Synergieeffekte nicht außer Acht gelassen werden. Das Konzept wird für die Gemeinde eine belastbare Grundlage für eine gezielte Planung bzw. Ertüchtigung von Sportstätten schaffen und ihr zudem dabei helfen, vorhandene Angebote, Flächen, Vereine, Schulen und touristische Bedürfnisse aufeinander abzustimmen.
Methodisch werde zunächst der Bestand an Sportangeboten und Sport- und Bewegungsräumen sowie weitere lokale Grunddaten detailliert erhoben. Zudem wird der Bedarf an Sportplätzen und Sporthallen berechnet. Alle Daten werden dann in einem nächsten Arbeitsschritt gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern des kommunalen Sports diskutiert und interpretiert werden mit dem Ziel, ein Gesamtkonzept für die weitere Entwicklung der Sportinfrastruktur in St. Peter-Ording zu erarbeiten.
Projektzeitraum: 2026-2027
